|
... Abbildungen und literarische Fragmente machen das Buch zu einem ungewöhnlichen, doch faszinierenden Gesamtkunstwerk, in dem sich Philosophie und Naturwissenschaft die Hand reichen.
Rezension im Stern 20/2001 kompletter
Text
... Jungbluts kompetentes Gespräch ist vor allem für den medizinischen Laien spannend und aus nahe liegendem Grund kontrovers. Packend wird das Buch vor allem, wenn die Diskussion zwischen Journalist und Chirurg das Feld der medizinischen Fachdebatte verlässt und sich philosophischen Fragen zum Selbst und der Seele zuwendet. "Wir können das Gehirn und mit ihm Geist und Seele verpflanzen", behauptet White. Der Körper sei lediglich eine Art Batterie, die dafür sorge, dass das Gehirn am Leben bleibe und funktioniere.
dpa-Meldung vom 16.5.2001
Ist der seltsame Doktor aus Cleveland ein Aufschneider, einer,
der seine gruseligen Ideen nur noch in der Laienpresse feiern
darf? Der freundliche ältere Herr gibt sich zurückhaltend. Er
habe seine Grundlagenforschung nie Menschen aufzwingen wollen.
Deshalb mochte er dafür auch kein Geld eintreiben. Aber warum,
fragt er sich, sollte jemand, der noch ein paar Jahre gewinnen
möchte, zwar ein neues Herz bekommen, aber keinen neuen Körper?
Die Zeit vom 7.4.2001
... Jungblut zeichnet das Bild eines nachdenklichen und verantwortungsbewussten Mannes. Und doch bleiben Zweifel: Ist White ein genialer Heiler oder ein besessener Arzt, der ethische Grenzen zu überschreiten droht?
Rezension in Die Welt vom 14.4.2001
Den wochenlangen Disput, der morgens begann und abends noch nicht
beendet war, hat Jungblut nun aufgeschrieben. In packendem Stil
zeichnet er die innere und äußere, die medizinische
und die geistige Welt des Chirurgen und fragt nach den weiteren
Plänen des Dr. Frankenstein alias Robert White.
Deutsche ApothekerZeitung 141(15) vom 12.4.2001
|