| White: Anfangs
stöpselten wir ganz simpel kleine Plastikröhrchen
in die durchtrennten Adern. Zwischen ihnen verliefen dann
längere Schläuche, damit wir Köpfe und Körper
der Tiere bewegen konnten. |
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Jungblut: Sie
jonglierten mit den Köpfen und den Körpern. |
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| White: Oh,
ja! Wir kamen ins Schwitzen. Rhesusaffen sind sehr klein.
Um ihre winzigen Blutgefäße zusammenzunähen,
benötigten wir schon zwei, drei Stunden. Aber dann -
Sie können sich unsere Freude und unsere Aufregung nicht
vorstellen, als nach acht oder neun Versuchen der Kopf von
Affe A ohne Zwischenfälle mit dem neuen Körper verbunden
war. Wir hatten an dem Tag sicher zehn Stunden operiert. Da
wachte dieser Affe mit dem angenähten Körper auf
und rollte mit den Augen. Wie vom Donner gerührt betrachtete
ich gleichzeitig ihn und auf dem Monitor die Gehirnwellen.
Dann lachten und schrieen wir herum und waren wie verrückt.
Obwohl uns die lange Operation ausgepumpt hatte, waren wir
überdreht wie noch nie zuvor. |
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Jungblut: Ich
kann Ihre Euphorie mitfühlen. Dennoch erscheint mir das
alles monströs. |
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| White: Monströs
...? Der Affe fühlte sich wohl! Als mir bewusst wurde,
dass vor uns eine Kreatur lag, die nie zuvor auf solche Weise
ihr Leben erhalten hatte, war das ein dramatischer Moment,
wie ein Blitzschlag. Der Affe erwachte aus der Narkose, sah
zu mir und schnitt ein paar Grimassen mit dem Maul, wie es
Affen so machen. Ich ging ein wenig nach links, und seine
Augen folgten mir. Das war ein unglaubliches Hochschäumen
von Gefühlen und Freude, weil so viel harte Arbeit im
Gelingen des Versuchs steckte. Schließlich hatte ich
ein neues Tier entdeckt. |
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Jungblut: Nicht
entdeckt. Sie hatten es geschaffen. |
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| White: Ja,
richtig. Ich hatte es kreiert. Es gab dafür kein anderes
Beispiel in der Biologie. Nicht einmal Gott hatte dieses Tier
geschaffen. |
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